Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

SuS Übungsleiter wieder fit für Erste Hilfe

 

Damit die Oberadener Übungsleiter (SuS Oberaden) fit in die Saison gehen, reicht das übliche Lauf- und Techniktraining allein nicht aus. 19 Betreuer der Lauf- und Breitensportgruppen opferten ihren freien Samstag, um sich in Sachen Erste Hilfe wieder auf den aktuellen Stand zu bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

René Bressen mit Teampartner Tobias Kettschau von der ruhr.solutions (www.ruhrsolutions.de) führten dabei durch das inhouse-Seminar im Sportheim an der Preinstraße. Mit viel Fachwissen und praktischen Erfahrungen führten die zwei Referenten anschaulich durch die Fortbildung und setzten den Schwerpunkt hierbei besonders auf Hilfemaßnahmen, welche im Training und Wettkampf der Leichtathleten relevant sind. Der Einsatz und Umgang mit dem Automatischen Externen Defibrillator (AED) war dabei ebenso Gegenstand des Tages, wie die Schulung der korrekten Herz-Lungen Wiederbelebung. Die Behandlung und das Verhalten bei Sportverletzungen rundeten das kurzweile Programm ab. Am Ende des Kurses bestätigten alle Teilnehmer, wieder sicherer und selbstbewusster bei Notfallsituationen handeln zu können.

Stellenangebot – Erste Hilfe Ausbilder (m/w)

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Brandschutzunterweisung im Hausarztzentrum 08.11.2017

Brandschutz geht alle etwas an.

Deshalb hatten die Praxen im Hausarztzentrum am Ostentor sowie die Aesculap-Apotheke eine Brandschutzunterweisung organisiert. Harald Becker, einer der dort niedergelassenen Ärzte, hatte die Aktion gemeinsam mit Apotheker Bernd Graf vorbereitet. Die Idee dazu hatte Beate Bressen, die in der Praxis von Hausarzt Becker als Ärztin in der Weiterbildung beschäftigt ist.

In einem einstündigen Vortrag erklärten wir den Teilnehmern Grundzüge des Brandschutzes, wie z. B. häufige Brandursachen und Brandbeispiele. Darüber hinaus wurde das Verhalten im Brandfall simuliert: Wie bediene ich die Feuerlöscheinrichtung ohne mich nicht selbst zu gefährden? Wie müssen die Fluchtwege ausgeschildert werden? Und wie stelle ich sicher, dass Mitarbeiter und Patienten den Fluchtweg nutzen?

Der anschließende spannende praktische Teil umfasste Hilfestellungen zur richtigen Löschtaktik und realitätsnahe Übungen mit dem Feuerlöscher am Brandsimulator. Hier wurde insbesondere Wert auf die Wirkungsweise und Leistungsfähigkeit des Feuerlöschers gelegt.

 

Wir danken allen Mitwirkenden für eine gelungene Veranstaltung!

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Erste Hilfe Kurs auf offener Straße

Leo legt seine Hände fest auf den Brustkorb der Puppe und drückt mit aller Kraft. Leben retten, das zeigte der Junge beim kostenlosen Reanimations-Training von Lüner Anzeiger und ruhr.solutions in der City, ist fast ein Kinderspiel. 

Leo war am Samstag bei der kostenlosen Lebensretter-Ausbildung im Rahmen der "Woche der Wiederbelebung" der jüngste Teilnehmer und ging mutig ans Werk, doch auch bei den Erwachsenen stieß die Aktion auf großes Interesse. "Kinder sollte man von Anfang an mit dem Thema Erste Hilfe vertraut machen, dann gibt es später gar keine Hemmschwellen", sagen René Bressen und Moritz Steffan. Beide arbeiten nicht nur im Rettungsdienst, sie sind auch Inhaber von "ruhr.solutions" und spezialisiert auf Erste Hilfe, Brandschutz, Hygiene und Notfallmanagement für Betriebe und Privatpersonen. In Lünen zeigten die Ersthelfer-Ausbilder am vergangenen Samstag in der Fußgängerzone an drei speziellen Übungspuppen den richtigen Umgang mit bewusstlosen Personen und den Ablauf einer Reanimation bei Patienten mit einem Herzstillstand. Wichtig, denn ohne Herzschlag gibt es kein Leben. Ohne Pause pumpt es das sauerstoffreiche Blut in alle Organe und Körperteile, doch steht das Herz still, fehlt die lebenswichtige Versorgung. Prüfen. Rufen. Drücken – so lautet das Motto. Prüfen, ob der Patient noch atmet, über die europaweit gültige Nummer 112 den Notruf absetzen und in der Mitte des Brustkorbs mit dem "Drücken" beginnen. 

 

Überlebenschance sinkt jede Minute

Die Herz-Druckmassage, die mit einer Frequenz von hundert Kompressionen in der Minute und einer Drucktiefe von etwa fünf Zentimetern durchgeführt werden sollte, bis der Rettungsdienst eintrifft, lässt das Blut weiter durch den Körper zirkulieren und gibt dem Patienten so erst eine Chance zur Rückkehr ins Leben. Ohne Reanimation hat oft auch der schnell eintreffende Rettungsdienst kaum Aussicht auf Erfolg: Das Gehirn nimmt schon nach drei Minuten ohne Sauerstoff Schaden, bis zum Hirntod dauert es fünf bis sieben Minuten. Ohne Herz-Druck-Massage sinken die Chancen zu überleben für den Patienten in jeder Minute um rund zehn Prozent. Im Klartext: Schnelle Hilfe entscheidet über Leben und Tod. In Skandinavien und den Niederlanden steht Wiederbelebung hoch im Kurs. Nach Herzstillstand führen Zeugen hier laut einer Statistik in über sechzig Prozent die Herz-Druck-Massage durch, in Deutschland sind es nur knapp über siebzehn Prozent. Erste Hilfe – das wissen die Profis – ist noch immer ein Thema mit vielen Fragen und Vorurteilen und so trauen sich Zeugen oft nicht an den Patienten.

 

Angst vor rechtlichen Konsequenzen

"Kann der Patient mich verklagen, wenn ich ihm bei der Reanimation die Rippen breche", fragt zum Beispiel eine Frau. Die Frage kennt René Bressen aus vielen Erste-Hilfe-Kursen. "Helfer haben häufig Angst, etwas falsch zu machen, aber falsch verhält sich nur, wer nicht hilft", so Bressen. In Deutschland ist sogar jeder per Gesetz zur Hilfe im Rahmen seiner Möglichkeiten verpflichtet und bei unterlassener Hilfeleistung drohen sogar Gefängnis bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. "Ein Ersthelfer muss generell nicht mit Schadensersatzansprüchen rechnen, soweit er die Hilfeleistung nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt hat", erklärt Bressen. Ein Mann hat bei einer Mund-zu-Mund-Beatmung Angst vor einer Infektion mit dem Erreger von Aids. "Speichel ist keine infektiöse Körperflüssigkeit", beruhigt Manuel Izdebski von der Aids-Hilfe Unna. Ihm sei in Deutschland keine Infektion durch Erste Hilfe bekannt, und übertragen werde der Erreger vor allem auf sexuellem Weg. Die Beatmung ist ohnehin kein vorgeschriebener Standard mehr bei einer Reanimation. Moritz Steffan: "Im Blut des Patienten befindet sich in aller Regel noch so viel Sauerstoff, dass es ausreicht bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes." 
Ersthelfer, die sich die Beatmung zutrauen, sollten das aber tun. Um erst gar nicht mit Körperflüssigkeiten in Kontakt zu kommen, gibt es hier zum Beispiele spezielle Folien mit einem Ventil. 

 

Aktion macht Sie zum Lebensretter Lüner Anzeiger und ruhr.solutions laden im September ein zum Reanimations-Training.

Im Supermarkt stürzt ein Mann vor Ihnen an der Kasse zu Boden. Herzstillstand! Hand aufs Herz – und das im wahrsten Sinne des Wortes – sind Sie fit für eine Wiederbelebung? Ruhr.solutions und Lüner Anzeiger laden Sie ein zum kostenlosen Praxis-Check!

Vom Notruf bis zum Eintreffen des Rettungdienstes tickt die Uhr für den leblosen Mann an der Kasse und mit jeder Minute ohne Hilfe – Ihre Hilfe – sinken seine Chancen. Der Erste-Hilfe-Kurs aber liegt schon Jahre oder Jahrzehnte zurück, meist als "notwendiges Übel" vor dem Führerschein, und so trauen sich viele Menschen nicht an die Wiederbelebung. Im Ernstfall hat das schlimme Konsequenzen. In Kooperation mit Experten von ruhr.solutions lädt der Lüner Anzeiger deshalb am 16. September von 10 bis 14 Uhr ein zum kostenlosen Reanimations-Training unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ am Pavillon vor der Stadtkirche in der Fußgängerzone Lünen. Im Rahmen der "Woche der Wiederbelebung" zeigen die Mitarbeiter der ruhr.solutions an speziellen Übungspuppen den Ablauf einer Reanimation, erklären neue Regeln und geben Ihnen unter Anleitung auch selbst die Möglichkeit zur "Wiederbelebung" der Übungspuppe. Ein Herz-Kreislauf-Stillstand kann jeden treffen, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Werden Sie fit für die "Mission Lebensretter"!

 

http://www.lokalkompass.de/luenen/leute/aktion-macht-sie-zum-lebensretter-d783376.html

Erste Hilfe Workshop in Schwerte Ergste

 CVJM Ergste – JESUSHOUSE 2017 mit ruhr. solutions.

In toller Atmosphäre fand am 16. März 2017 im Gemeindehaus Schwerte Ergste ein Erste-Hilfe Workshop statt. Ziel war es, in zwangloser Atmosphäre Jugendliche für die Erste-Hilfe zu motivieren und Ihnen Mut zu machen in Notfallsituationen Hilfe zu leisten.

Viele Teilnehmer (vom Schulkind bis zum Erwachsenen) nahmen an dieser bisher einzigartigen Veranstaltung in Ergste teil und ließen sich unter der sachkundigen Anleitung von uns auf den neuesten Stand der Ersten-Hilfe bringen. Als Highlight dienten mehrere HLW-Übungspuppen, wo die Übenden ihr Wissen über lebensrettende Sofortmaßnahmen erproben und unter den wohlwollend-kritischen Augen der “Profis”, Sicherheit und Selbstvertrauen beim Helfen gewinnen konnten.

Einhellige Meinung Aller – das war nicht der letzte Erste-Hilfe Workshop im Gemeindehaus Ergste.

 

Jesushouse 2017

WIR SIND DABEI! JESUSHOUSE 2017

 

Jesus houseErste-Hilfe  Workshop

(Donnerstag 16.03.2017, 17:45-18:30 Uhr)

Wir von ruhr. solutions zeigen euch die wichtigsten Dinge rund um das Thema Erste Hilfe.

Info:

Von Dienstag, den 14. bis Samstag, den 18. März 2017 kommt JESUSHOUSE auch nach Schwerte. Der CVJM Ergste plant und organisiert jeden Tag ein buntes Programm – zunächst im Ev. Gemeindehaus Auf dem Hilf in Ergste, am Samstag dann in der Johanniskirche. Ab 17.30 Uhr beginnt das OPENHOUSE: Gemeinschaft, Spielen, Essen und besondere Aktionen, dazu interessante Gäste. Jeden Tag gibt es einen kreativen Workshop. Unterschiedliche Bands aus der Umgebung begleiten die Abende musikalisch. Ab 18.45 Uhr stehen dann die persönlichen Fragen der Jugendlichen im Mittelpunkt: Wie ist das mit dem Glauben an Gott? Kann ich dem trauen, was da in der Bibel steht? Wer war Jesus – und was hat er mit mir und meinem Leben zu tun? Wir suchen gemeinsam mit Thomas Seeger (Referent für Jugend- und Teenagerarbeit im EC-Nordbund) nach Antworten. Jeder Abend endet um 20.30 Uhr. Eingeladen sind alle Interessierte im Alter zwischen 13 und 17.

Infektionsgefahr bei Erster Hilfe Hinweise für Ersthelfer

Ersthelfer befürchten immer wieder, sich bei einer Hilfeleistung zu infizieren, z.B. mit HIV (Humanes Immundefizienz-Virus), Hepatitis B oder Hepatitis C. Infolge dessen werden sogar notwendige Erste-Hilfe-Maßnahmen unterlassen. Eine Infektion kann nur durch einen direkten Kontakt, z. B. offene Wunde des Helfers mit virushaltigem Blut bzw. Körperflüssigkeiten des Verletzten, erfolgen. Dies lässt sich fast immer durch sehr einfache Maßnahmen vermeiden.

Ersthelfer werden im Rahmen der Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildung mit Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen gegen Infektionen vertraut gemacht. Werden diese Regeln und Maßnahmen konsequent eingehalten, ist ein Infektionsrisiko nahezu ausgeschlossen.

Schutzmaßnahmen

Folgende Maßnahmen stellen einen sehr wirksamen Schutz dar:

  1. Generell ist der unmittelbare Haut- oder Schleimhautkontakt des Helfers mit dem Blut oder anderen Körperflüssigkeiten des Verletzten zu vermeiden.

 

Bei Verletzten die bluten, sind unbedingt Einmalhandschuhe (z. B. aus dem Verbandkasten) zu tragen. Dies gilt im Besonderen, wenn der Helfer Verletzungen an seinen Händen hat. Neben den Händen ist auch an anderen Körperstellen, z. B. Unterarm oder Gesicht, jeglicher Blutkontakt zu vermeiden. Besondere Vorsicht ist beim Umgang mit kontaminierten Gegenständen geboten, die den Helfer verletzen könnten. Das können z. B. blutverschmutzte Werkzeuge oder Glassplitter, aber auch medizinische Instrumente sein.

 

  1. Bei einer Atemspende ist eine Infektionsgefahr äußerst minimal, besonders dann, wenn keine blutenden Gesichts- oder Mundraumverletzungen vorliegen. Bei der Atemspende ist die Mund-zu-Nase-Beatmung unter dieser Vorgabe zu bevorzugen. Sofern sofort verfügbar, kann auch eine Beatmungshilfe (Einmalnotfallbeatmungshilfe, Beatmungsmaske u.a.) verwendet werden. Liegen starke Blutungen im Gesichtsbereich vor und ist eine Reanimation erforderlich, kann auf die Beatmung verzichtet werden und bis zum Eintreffen des Rettungspersonals die Herzdruckmassage allein durchgeführt werden.

Es gibt keinen Grund, aus Furcht vor einer Infektion Erste-Hilfe- Maßnahmen zu unterlassen.

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Falls es im Rahmen einer Hilfeleistung dennoch zu einem direkten Kontakt mit möglicherweise infektiösem Blut oder Körperflüssigkeiten gekommen ist, sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:

 

Kontamination der intakten Haut

Intensive Reinigung mit Wasser und Seife; ggf. desinfizieren mit einem zugelassenen alkoholischen Desinfektionsmittel.

 

Kontamination von geschädigter Haut, Auge, Mundhöhle

Zunächst intensive Spülung mit Wasser. Da eventuell erforderliche Impfungen oder andere Behandlungsmaßnahmen sofort beginnen müssen, ist eine unverzügliche Vorstellung beim D-Arzt oder dem in die Notfallversorgung eingebundenen Betriebsarzt notwendig. Hier stehen i.d.R. die erforderlichen Präparate zur Verfügung.

Schnitt- oder Stichverletzung mit kontaminierten Gegenständen

Bei blutender Wunde spülen mit Wasser; bei nicht blutender Wunde – Blutung durch Druck auf umliegendes Gewebe anregen und 1–2 Minuten bluten lassen. Danach unverzügliche Vorstellung beim D-Arzt oder dem in die Notfallversorgung eingebundenen Betriebsarzt.

Bei der Dokumentation der Erste-Hilfe-Leistungen ist der Hergang des Kontaktes mit möglicherweise infektiösem Blut oder Körperflüssigkeiten schriftlich festzuhalten (z.B. im Verbandbuch).